Wer hätte das geahnt...
Hunde und Männer – mehr Gemeinsamkeiten als gedacht

Eine vor kurzem von Frauen durchgeführte Studie ergab, dass es zwischen Männern und Hunden mehr Gemeinsamkeiten gibt, als man bisher angenommen hat.

Hier die wichtigsten Ergebnisse:

  • Beide können stundenlang faul auf dem bequemsten Möbelstück im Haus herumliegen.
  • Sie hören, wenn der Nachbar eine Dose aufmacht, wobei die einen mehr Wert auf fleischigen Inhalt, die anderen auf flüssigen Inhalt legen. Aber sie hören uns nicht, selbst wenn wir uns im selben Zimmer wie sie befinden.
  • Sie lassen ihre Spielsachen überall liegen.
  • Manchmal schauen beide Spezies gleichzeitig doof und liebenswert.
  • Sie können ganz hervorragend betteln.
  • Möchten wir mit ihnen spielen, wollen sie ihre Ruhe haben.
  • Wollen wir unsere Ruhe haben, möchten sie spielen.
  • Sie nehmen widerliche Dinge in den Mund und versuchen dann, uns zu küssen.
  • Sie lieben es, wenn man ihnen stundenlang den Bauch krault.

 

P.S. Liebe Männer, war doch alles nur Spaß…

        Natürlich wissen wir, was wir an Euch haben und möchten nicht ohne Euch sein.
        Und nicht ohne Hunde…    

  • Zwei gescheiterte Existenzen treffen sich. Mann mit Hund.

    Eine bekannte Redewendung lautet: Viele Wege führen nach Rom. Als Abwandlung könnte man auch sagen: …oder zum Hund. Für ein Kind ist es fast immer der Wunsch, unbedingt einen Hund zu wollen, der es ans Ziel führt. So die Eltern (und die Gegebenheiten) denn mitspielen. Bei Erwachsenen hingegen sieht es oft anders aus. Zufall, Schicksal, Fügung – wer kann das schon so genau sagen?   Zwei gescheiterte Existenzen treffen sich … … im Treppenhaus des zweiten Stocks eines Hauses in der Schnellstraße in Hamburg-Altona. Du warst knapp zwölf Wochen alt, aber konntest schon sehr laut wimmern und jammern. Niemand in diesem Haus wollte dich aufnehmen. In jeder Wohnung eine Katze … Und ich? Wollte eigentlich keinen Hund mehr. Zwei Stunden später kam ich vom fünften Stock die Treppe hinunter und du kamst mir im dritten Stock freundlich wedelnd und winselnd entgegen. Ich hockte mich zu dir hin, streichelte dich, sprach leise mit dir und spürte deine Zunge in meinem Gesicht. Deine braunen Augen, so leuchtend und lebendig, aber auch so traurig. Ich konnte dir nicht widerstehen. Mit einem gespendeten roten Bindfaden als Hundeleine zogen wir beide los zum S-Bahnhof Holstenstraße. Zwei gescheiterte Existenzen. Deine Menschen hatten dich offenbar zu Beginn der Frühjahrsferien im März 1977 rausgeschmissen, wohl, weil du nicht mit den kleinen Kindern zurechtkamst oder sie nicht mit dir. Und ich? War gerade drei Wochen vorher, am 10. Februar 1977, aus dem Schuldienst geflogen und hatte jetzt viel Zeit. Auf dem Weg in eine gemeinsame Zukunft? Beim Umsteigen im Hauptbahnhof Anruf bei Angelika, um deine Ankunft anzukündigen. „Hast du was dagegen?“ „Nein, bring ihn mit, den kleinen Hund.“ Einen Tag lang solltest du nur bleiben, dann ab ins Tierheim in die Süderstraße. So redete ich es mir ein. Doch es kam anders. Weissenhof lla in Hamburg-Farmsen – das sollte deine zweite Heimat werden, kleiner Blacky. Als wir ankamen, hattest du riesigen Durst und Hunger. Zwei große Schüsseln Wasser wurden von dir ausgeschlabbert. Und dann verdrücktest du ein Leberwurstbrot nach dem anderen! Anschließend hautest du dich in eine Ecke, rolltest dich zusammen und schliefst bis zum Morgen durch. Vom Tierheim Süderstraße redete niemand mehr, eine neue Leine wurde gekauft – und Spielzeug. Zunächst noch zögernd und etwas unsicher konnte auch Angelika deinem Charme nicht widerstehen. © Volker Diel erschienen im Mariposa-Verlag (Bücher für tierliebe Menschen)  

Cartoons von Olaf NeumannFutter - Cartoon von Olaf Neumann
Dick - Cartoon von Olaf Neumann
Zwei Hunde stemmen sich gehen das Rausgehen bei Regen
Hunde liegen bei ihren Menschen im Bett
Cartoon Schoßhund