Haustiere sind kein Weihnachtsgeschenk!!!
Nur Stofftiere gehören unter den Weihnachtsbaum

Eigentlich ist es frustrierend. Denn so sicher wie jedes Jahr die Weihnachtszeit kommt und damit die Aufrufe erscheinen, keine Haustiere zu Weihnachten zu verschenken, genau so sicher gehen viele Menschen darüber hinweg und machen genau das. Gut, in der Weihnachtszeit herrscht auch heutzutage noch eine besondere Stimmung. Aber das Gehirn sollte dennoch eingeschaltet bleiben.

Natürlich sind z.B. Hundewelpen süß und kuschelig. Und erst dieser Blick… Das empfinden  Erwachsene ebenso wie Kinder. Aber das Leben mit einem Hund bedeutet nicht nur Knuddeln und Kuscheln. Man muss ihn ausreichend bewegen – bei jedem Wetter. Damit er ein ausgeglichener Hund wird, braucht er körperliche und geistige Auslastung. Und er kostet – nicht nur in der Anschaffung. Da sind die Ausgaben für Futter, Zubehör wie Schlafplatz, Geschirr, Leine und Spielzeug, evtl. Hundeschule, Haftpflichtversicherung und mehr. Nicht zu vergessen die Tierarztkosten für Impfung und bei evtl. Erkrankungen und Verletzungen. So kommt schnell ein schönes Sümmchen zusammen. Darf in der Wohnung überhaupt ein Hund gehalten werden? Und hat eine Person, die dauernd mit dem Hund zu tun hat, evtl. eine Allergie? Auch das gilt es zu bedenken. Ebenso wie die Frage, wer sich als Erwachsener verantwortlich um das Tier kümmert, wer die Zeit dafür hat.
Denn erfahrungsgemäß lässt die Begeisterung vieler Kinder innerhalb kurzer Zeit nach. Viele Eltern haben das schon erleben müssen, auch wenn sie vorher behaupteten: Mein Kind ist da ganz anders…

Natürlich gelten die Überlegungen nicht nur für Hunde sondern der Tierart entsprechend auch für Katzen, Kaninchen & Co.

Viele denken genau über das alles nicht nach, und so quellen die Tierheime Anfang Januar über.

Deshalb die dringende Bitte: Verschenken Sie keine Haustiere zu Weihnachten!!!

Noch eine weitere Überlegung dazu. Tiere brauchen, wenn sie in ihrem neuen Zuhause ankommen, zunächst einmal Ruhe, um sich einzugewöhnen. Die ist zu Weihnachten mit oft vielen Besuchern nicht gegeben. Als Neuankömmlinge sind sie ohnehin erst mal eingeschüchtert. Wird das noch durch Jubel und Trubel verstärkt, kann es zu unerwünschten Folgen beim Tier führen.

Soll nach reiflicher Überlegung wirklich ein Haustier für die Kinder einziehen, dann kann zu Weihnachten doch schon mal als Symbol ein Körbchen, eine Leine o.ä. verschenkt werden.

Und bitte auf jeden Fall darauf achten, dass das Tier nicht von einem „Vermehrer“ geholt wird. Infrage kommen sollte nur ein seriöser Züchter (Richtlinien dafür findet man im Internet) oder aber – noch besser –  ein Tierheim.

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