Nicht nur für Hundehalter
Tipps rund um Haustierhaltung

Die Feuerwehr rettet nicht nur Menschenleben – sie kümmert sich auch um Tiere. Nicht nur, wenn die Katze mal wieder auf dem Baum sitzt und sich nicht herunter traut…

Natürlich hofft jeder, dass dieser Fall niemals eintritt. Aber sollte es doch mal im Haus oder in der Wohnung brennen, versucht die Feuerwehr auch die dortigen Tiere zu retten. Dabei ist es für sie äußerst hilfreich zu wissen, welche und wie viel Tiere sich vor Ort befinden.

Deshalb rät sie, eine entsprechende Information zum Beispiel an der Wohnungstür oder einer anderen ins Auge fallenden Stelle anzubringen. Es muss ja kein schmuckloser Zettel sein. Mit etwas Fantasie lassen sich da auch optisch schöne Hinweise gestalten.

 

Hund mit VerbandWie oben schon erwähnt: Jeder hofft auch in diesem Fall, dass es nie passiert. Wenn das Haustier aber doch einmal plötzlich und dringend einen Tierarzt benötigt, sollte man nicht nur die Nummer des eigenen Tierarztes parat haben. Sinnvoll ist es, auch die Nummer des Notdienstes und der nächsten Tierklinik zu kennen. Es gibt Erkrankungen (zum Beispiel eine Magendrehung), die nicht jeder Tierarzt behandelt, die aber umgehend ärztlicher Maßnahmen bedürfen. Dann sollte man nicht erst lange nach einem Ansprechpartner suchen müssen.

 

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  • Schließen Sie, falls noch nicht geschehen, eine Haftpflichtversicherung ab und zeigen Sie die Versicherungspolice dem potentiellen neuen Vermieter. So sieht er, dass eventuell durch Ihr Tier verursachte Schäden abgedeckt sind.
  • Bitten Sie Ihren ehemaligen Vermieter um eine Bescheinigung, dass Ihr Tier keine Probleme gemacht hat.

Und sollten diese beiden Dinge nicht ausreichen: Fragen Sie doch einmal Ihre künftigen Nachbarn, sofern diese Haustiere halten, wie sie die Genehmigung bekommen haben. Vielleicht gibt es ja doch noch eine Möglichkeit, ihn zu überzeugen.

Hund liegt auf der Wiese und nagt an einem Knochen
Plötzlich sind sie da – Mieze oder Hasso. Und weit und breit kein Herrchen. Was tun? Ist das Tier verletzt, sollte der Weg sofort zum nächsten Tierarzt führen. Dieser kann notwendige Behandlungen durchführen und feststellen, ob es gechippt ist. Er wird auch die zuständige Fundbehörde informieren. Der Finder hat übrigens keine Behandlungskosten zu tragen. Diese übernimmt, sofern der Besitzer nicht festgestellt werden kann, die Gemeinde, in der das Tier gefunden wurde.
Ist das Tier dem Augenschein nach gesund, muss es im nächsten Tierheim abgegeben werden. Dieses versucht dann, den Halter zu ermitteln.

Hat man keine Möglichkeit, das Tier zum Tierarzt oder ins Tierheim zu bringen, sollte man die Polizei informieren und bis zum Eintreffen der Beamten bei dem Tier bleiben.

Übrigens: Ein gefundenes Tier einfach zu behalten ist keine Alternative. Ein solches Vorgehen gilt als Fundunterschlagung.

 

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