Vorsicht bei getrockneten Rinderohren

Es gibt wohl keinen Hund, der ein Schweineohr als Snack zwischendurch dankend ablehnt. Unsere Vierbeiner haben bis vor ca. 2 Jahren auch gelegentlich solche kleinen Zwischenmahlzeiten bekommen. Aber dann hatten 2 von ihnen in kurzem Abstand Probleme und konnten nur mit Mühe die Reste der Ohren wieder auswürgen.
Das war für uns der Anlass, von da an keine getrockneten  Schweine- oder Rinderohren mehr zu füttern, auch wenn sie nebenher als gutes Mittel zur Zahnreinigung dienen. Es gibt andere Kauartikel, die weniger gefährlich sind.

Das Problem ist, dass diese an sich harten Ohren durch das darauf Herumkauen der Hunde weich und glitschig werden. Wenn sich diese Teile dann beim Schlucken im Rachen verkeilen, werden sie durch die Atemversuche der Tiere noch zusätzlich fest angesaugt. Das Herausziehen ist nur sehr schwer bis gar nicht möglich.
Ähnliche Probleme kann es übrigens auch bei Knotenknochen aus Büffelhaut geben.

Nachdem ich jetzt gelesen habe, dass im Abstand von wenigen Monaten zwei Hunden in der Nähe von Kiel diese Ohren zum Verhängnis wurden, bin ich über die Speiseplanänderung für unsere Vierbeiner froh.

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Übrigens kann ich nicht bestätigen, dass nur Hunde in Gefahr sind, die ihr Futter ohnehin “inhalieren”. Bei uns war auch eine Hündin betroffen, die trotz größen Appetits immer langsam und genüsslich speiste…

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